Montag, 22. Juni 2015

Dinkelbrötchen - Ein erster Versuch

Nachtrag vom 29.06.2015: Hier jetzt mein "nahezu perfektes" Rezept!

Da mich bisher keine der glutenfreien Backmischungen überzeugt hat (sorry, aber meist sind die daraus gebackenen Brote zwar glitschig aber auch krümelig und trocken), möchte ich doch verstärkt auf Dinkel setzen, da ich nicht unter Zöliakie leide. Außerdem bin ich Brötchen-Fan, Brot esse ich eher im Notfall. Somit habe ich Chefkoch einen Besuch abgestattet und tatsächlich zwei Dinkelbrötchen-Rezepte gefunden, die interessant erscheinen.

Dieses habe ich - auf meine vorrätigen Zutaten abgewandelt - als erstes versucht.

Leider etwas "fladig"

Gestern Abend wurde vorm Stuttgart-Tatort

  • 1/2 Würfel Hefe in 
  • 350g (kaltem) Wasser aufgelöst und mit
  • 500g Dinkelmehl Type 1050 (gibt es beim Lidl),
  • 1EL Zucker (Honig gibt es in unserem Haushalt nicht, zu fruktosehaltig),
  • 1TL Salz und
  • 1EL Apfelessig
mit den Knethaken meines Handrührers gut vermischt, bis der Teig sich gut zu einer Kugel formen ließ. Die Schüssel kam mit Frischhaltefolie abgedeckt in den Kühlschrank.

Bereits nach dem Stuttgart-Tatort war der Teig an der Folie angekommen. Dies könnte an meiner eher kleinen, nur gut 2 Liter fassenden Schüssel liegen.

Heute Morgen um 5:45 Uhr war die Schüssel "gewölbt" voll, aber der Teig hatte sich nicht heraus "getraut". Ich habe ihn nochmal gut mit den Knethaken meines Handrührers gut vermischt, Mehl nach Anweisung über die Kugel gestäubt und versucht, mit mehligen Händen Kugeln zu formen.

Der Teig war ziemlich kleberig. Rückbetrachtet könnte es daran liegen, dass ich kein frisch gemahlenes Vollkornmehl, sondern "nur" Type 1050 genommen habe.

Trotzdem hatte ich irgendwann neun knapp handflächengroße Knödel auf meinem Backpapier liegen. Diese wurden mit Wasser bepinselt und mit Kürbiskernen beklebt.

Ganz nach Anweisung kamen die Knödel bei 230 Grad für 30 Minuten in den nicht vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze, ich mag Umluft nicht). Erst gingen die Brötchen in die Breite und dann - damit hätte ich gar nicht mehr gerechnet - auch in die Höhe.

Ich muss sagen, sie schmecken erstaunlich gut. Für meinen ersten Brötchenversuch, den ich gegen 6:30 Uhr testen konnte.

Zukünftig werde ich versuchen, das Rezept für mich zu perfektionieren. Auf jeden Fall mit weniger Hefe. Ich habe in der letzten Zeit versucht, Hefe auf ein Minimum zu reduzieren, da das ganz offensichtlich meinem Bauch besser bekommt (im Moment habe ich das Gefühl, er könnte gleich mit seinem Gebrodel anfangen). Außerdem werde ich Körner bereits in den Teig kneten, da ich gerne auf etwas herum kaue.

Meine Forschungsergebnisse werde ich hier selbstmurmelnd veröffentlichen :)



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.