Donnerstag, 26. März 2015

Sich überlisten: klein geschnitten ist halb gekaut!

Schlemmen und den Bauch voll schlagen gehört der Vergangenheit an. Bei keinem Lebensmittel der FODMAP-Listen wird gesagt: "Hiermit können Sie sich mal so richtig satt essen, bis Sie nicht mehr können."

Kleine Portionen, möglichst aber nicht mehr als fünf am Tag.

Wie für alle magen- und darmgeplagten Patienten gilt neben "kleinen Portionen": In Ruhe essen, jeden Bissen gut kauen. Allerdings wurde mir von einer Ärztin erklärt, dass man sich dieses "jeden Bissen gut kauen" nicht antrainieren kann. Zu Beginn der Mahlzeit ist man noch voller guter Vorsätze, beim fünften Bissen kaut man so wie man es schon sein Leben lang tut - meist nicht genug.

Schon bei der Zubereitung gilt: möglichst klein schneiden!

Man muss nicht in jedes Essen den Pürierstab halten, aber mit einer vernünftigen Zubereitung kann man sich selber überlisten. Da ich zu den "Schlechtkauern" gehöre, habe ich mir angewöhnt, die Zutaten beim Kochen kleiner zu schneiden. Mehligkochende oder vorwiegend mehligkochende Kartoffeln zerfallen meist sogar beim Rühren von alleine und bringen zudem noch eine angenehme Bindung in den Eintopf (meine bevorzugte Zubereitungsweise):

Hähnchen, Kartoffeln, Kohlrabi mit Sahne, Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie
Das hier gezeigte Essen kann ich nach aktuellen Erkenntnissen nicht uneingeschränkt empfehlen. Ich weiß nicht, ob es an der Kohlrabi lag, aber bei mir hat die - eigentlich erlaubte Kombination von Zutaten - nach fast drei Wochen Besserung einen Rückfall ausgelöst.

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